Sopron - Fertő Fahrradgebiet Kleiner Fertő-Kreis - SF10

Länge 62,5 km
425 m
425 m

Benötigte Zeit: 7,5 Std.

Die Tour beginnt in Fertőd. Die Hauptstraße 85, die Győr mit Sopron verbindet, verläuft etwa 3 km südlich der Stadt und ist am einfachsten über die Landstraße zu erreichen. Die Bahnstrecke Győr-Sopron verläuft entlang der südlichen Grenze, hat aber keinen Halt in der Stadt; die nächstgelegenen Bahnverbindungen auf dieser Strecke bieten daher der Bahnhof Fertőszentmiklós oder der Bahnhof Petőháza.

Beschreibung der Tour:

Die mittelschwere Tour durch den ungarischen Abschnitt von Fertő verbindet alle ungarischen Siedlungen des Neusiedler Sees. Ein Teil des Kreises verläuft in Österreich, wo wir von Mörbisch (Fertőmeggyes), das berühmt für seine Weine ist, nach Illmitz (Illmic) mit dem Schiff fahren können.

Die Tour ist mittelschwer, sie hat gegen Ende einige unangenehme Steigungen, aber wir radeln auf einem relativ guten, meist separierten Radweg oder auf einer verkehrsarmen Asphaltstraße. Unterwegs können wir uns neben den Naturattraktionen an mehreren touristischen Sehenswürdigkeiten ausruhen (Mithras-Heiligtum, Kristallmuseum, Steinbruch in Kroisbach (Fertőrákos), Fertőd-Schloss). Unsere spektakuläre Radtour am Neusiedler See beginnt in Fertőd, berührt dann wunderschöne Landschaften, und schließt die Route um den See, den sogenannten „kleinen Kreis“, mit der Fähre ab.

Wie verlassen die Gemeinde in westliche Richtung, dann erreichen wir über Fertőszéplak das für sein Thermalbad in der ganzen Welt berühmte Hegykő. Von hier aus kommen wir über Fertőhomok und Hidegség in dem gemütlichen Fertőrákos an. Hier können wir neben dem mittelalterlichen Pranger, auch den geologisch wertvollen Steinbruch besichtigen. Von hier aus gehen wir in Richtung der kleinen Grenzübergang, vorher aber schauen wir uns das Mithras-Heiligtum aus der Römerzeit an. Die Grenze überschreitend erreichen wir Fertőmeggyes. Nach einem Rundgang in der wunderschönen Kleinstadt radeln wir auf dem Kai bis zur Fähre, dann legen wir nach der Fahrt über den Neusiedler See in Illmitz an, von dort erreichen wir in südliche Richtung kehrend die ungarische Grenze bei Pomogy. Von hier aus können wir auf einem frisch übergebenen, neuen Fahrradweg nach Fertőd, zum Ausgangsort unserer Tour radeln, und falls wir dazu noch Lust haben, können wir einen Spaziergang in dem Schlosspark unternehmen.

Sehenswürdigkeiten:

Schloss Fertőd:

Fertőd kam in der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Eszterházy, der die Stadt ihre heute bekannteste Sehenswürdigkeit, das Schloss Eszterházy zu verdanken hat. Hier lebte auch der österreichische Komponist Joseph Haydn zwei Jahrzehnte lang als Kapellmeister. Steinbruch von Fertőrákos (Kroisbach) Der jährlich beinahe zweihunderttausend Besucher anziehende Steinbruch befindet sich im nördlichen Teil der Gemeinde. Geologen sagen, dass im Miozän vor etwa 12 Millionen Jahren Leithakalk aus Knollen von Lithothamnien entstanden ist, der bereits von den Römern abgebaut wurde – unter anderem um die Mauer von Scarbantia an dem jetzigen Platz von Sopron aufzubauen.

Mithras -Heiligtum:

Es ist der ehemalige Ritualort der Mysterienreligion im Zusammenhang mit dem Kult der Gottheit Mithras. Das mit Schutzgebäude abgedeckte Sakralgebäude befindlich im Nationalpark Fertő-Hanság bzw. in der Kulturlandschaft auf der UNESCO-Welterbeliste ist eine Seltenheit, da solche Gebäuden auf Ungarns Gebiet nur an vier Orten bekannt sind. Die östliche und südliche Seite des zum Teil aufgrund anderer ähnlichen Heiligtümer rekonstruierten in Nord-Süd-Richtung ausgerichteten kultischen Ortes sind natürliche Felswände, die nördliche und westliche Seite sind dabei aus Stein gebaut worden.

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